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Wuppertal

Wuppertal ist eine lebendige, moderne Großstadt mitten im Bergischen Land. 1929 wurde sie per Dekret der preußischen Regierung aus den beiden Wupperstädten Elberfeld und Barmen sowie den umliegenden Städten Vohwinkel, Ronsdorf, Cronenberg und dem Ortsteil Beyenburg zusammengefügt. 1975 kamen Dönberg, Dornap und Schöller hinzu. Heute leben hier rund 350.000 Menschen. Bummeln Sie auf den folgenden fünf Stadtrundgängen, die sich teils kombinieren lassen, und entdecken Sie Wuppertal. Achten Sie unterwegs auf die blauen Informationstafeln des Bergischen Geschichtsvereins an den Hauswänden. Und denken Sie daran, dass Wuppertals einzigartige Schwebebahn die bequemste und schnellste Verbindung zwischen den Stationen im Tal herstellt. Die Fahrt ist immer wieder ein großes Vergnügen!

(C) Stadt Wuppertal


1161 wurde Elverfelde als Kölner Tafelhof erstmals urkundlich erwähnt, die erste steinerne Kirche stand dort schon um das Jahr 1000. Barmen wurde als „Barmon“ im Jahr 1070 registriert. Das Tal der Wupper ist einer der ältesten industriell geprägten Ballungsräume. Schon um 1400 hatten sich die ersten Bleicherbetriebe etabliert. 1527 erhielten die beiden Wupperstädte das Monopol auf die Verarbeitung und Veredelung von Leinengarn. Auf dieser Grundlage entstanden um 1750 die ersten bedeutenden Textilmanufakturen. Im 19. Jahrhundert stieg das Tal der Wupper zu einer bedeutenden Industrieregion auf. Deutliches Zeichen der wirtschaftlichen Macht ist die 1901 eröffnete Schwebebahn, eine Meisterleistung der Ingenieurskunst und bis heute das unverkennbare Wahrzeichen der Stadt.

(C) Björn Ueberholz


Heute ist Wuppertal eine Stadt der Marken, hier wurden Aspirin, Raufasertapete und Sympatex-Produkte entwickelt. Auch Forschung und Dienstleistungen sind starke Standbeine. Mit rund 4.500 Baudenkmälern zählt Wuppertal zu den denkmalreichsten Städten in Deutschland. In Elberfeld beeindrucken klassizistische Bürgerhäuser, die Laurentiuskirche, die Schwimmoper und die Historische Stadthalle. Mit der Schwebebahn, Wuppertals Wahrzeichen, geht es schnell und staufrei nach Barmen, wo sich das monumentale Rathaus, bergisch-barocke Schieferhäuser und das Opernhaus befinden. Stuckverzierte Bauten der Gründerzeit und Jugendstilhäuser aus dem beginnenden 20. Jahrhundert prägen das gesamte Stadtbild. Das Villenviertel am Zoo wurde 1891 entworfen und bietet aufgrund der jahrzehntelangen Bauzeit eine beeindruckende architektonische Vielfalt. In reizvoller Lage nahe dem Zoologischen Garten und vor den Toren der Elberfelder Innenstadt lebten dort wohlhabende Bürgerfamilien. Das Briller Viertel ist eines der größten zusammenhängenden gründerzeitlichen Villenviertel Deutschlands. Wuppertaler Textilmagnaten bauten dort ab Ende des 19. Jahrhunderts ihre repräsentativen Häuser in großzügigen Parks. Mit der Nordstadt wurde zwischen 1870 und 1914 platzsparend Wohnraum für die Arbeiterfamilien der Textilindustrie geschaffen. Die vierstöckigen Bauten um enge Hinterhöfe boten wenig Komfort. Lange nachdem im Briller Viertel schon die Glühbirnen brannten, zündete man dort noch die Petroleumlampen an, was einem Teil der Nordstadt den Namen Ölberg bescherte. Mit der umfassenden Restaurierung hat sich der Ölberg mit seinen Gründerzeitfassaden zu einem lebendigen Wohnquartier entwickelt.

 

 

(C) Björn Ueberholz

Hier bekommen Sie ausgefallene Geschenkideen, nette Erinnerungsstücke, witzige Gimmicks und außergewöhnliche Einzelstücke, die alle mit Wuppertal oder unserer Schwebebahn zu tun haben.