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Vom Prototyp bis zur vollautomatisierten Schwebebahn

Die Wuppertaler Schwebebahn war auch bei der Entwicklung des Wagenparks ein innovativer Vorreiter. Denn die Konstruktion der Fahrzeuge erfolgte erstmals aus Ganzstahl. Auch die Motoren waren zum damaligen Zeitpunkt einzigartig.
Zug der
Baureihe
B00


Die beiden Probewagen I und II wurden im September 1898 aufgegleist. Die erste Teststrecke in Sonnborn war 440 m lang und gestattete Versuchsfahrten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h. Bei der ersten Betriebseröffnung standen insgesamt 26 Fahrzeuge zur Verfügung. Bis zum Eintreffen der ersten Gelenkzüge im Jahr 1972 standen im Laufe der Zeit insgesamt15 Zweiwagenzüge im Betrieb.

Der permanente Betrieb der Bahn führte immer wieder zu Veränderungen und Verbesserungen - in technischer als auch in betrieblicher Hinsicht. Eine erste technische Änderung war der Verzicht auf den Allradantrieb. Bereits ab 1902 wurde nur noch das hintere Rad eines jeden Fahrgestells angetrieben. Die Kraftübertragung erfolgte mittels Doppelkegelrad auf jeweils ein Rad.

Gelenkzug
1-28


Damals beschloss die in Nürnberg tagende Schwebebahn-Konferenz die Vergabe zum Bau von 24 Wagen durch zwei Hersteller. Sämtliche Wagen erhielten eine Hauptwagenausrüstung mit leichten Walzenfahrschaltern und neu entwickelten Fahrgestellen. Die Motoren lagen auf den Wagendächern. Den Fahrstrom erhielten die Motoren über die Stromabnehmer des Wagens, den sie antrieben.

Viele weitere Umstellungen z.B. von Dreiwagenzügen auf Zweiwagenzüge bis hin zum Gelenkwagen vollzogen sich im Laufe der Zeit. Natürlich machte die Schwebebahn auch vor Rationalisierungen nicht halt. Ab 1964 fuhr der hintere Wagen erstmals 'schaffnerlos'. 1973 wurde mit der Ausmusterung des Altwagenparks begonnen.