Technik

Stationen/Haltestellen
Fahrzeuge/Antrieb
Fundamente
Tragkonstruktion/Gerüst
Ausbau

Die Bahnhöfe damals und heute

Im Zuge des Baues der Bahnstrecke wurden zwischen den beiden Endbahnhöfen Rittershausen (heute Oberbarmen) und Vohwinkel 18 weitere Haltepunkte eingerichtet. Am 27.06.1903 wurde auf dieser 13,3 km langen Strecke der Durchgangsverkehr aufgenommen.
Die neue Haltestelle Kluse: eine Attraktion für Wuppertal


Die Bahnhöfe hatten zumeist einen Grundriß von cirka 13 Metern Breite und 25 Metern Länge. Drei verschiedene Dachformen prägten die Haltestellen - das Satteldach, das Bogendach und das Kragdach. Auf der Elberfelder Strecke und der Landstrecke kam die Satteldachform zur Ausführung. Einzige architektonische Ausnahme bildete der Bahnhof Döppersberg mit einer bogenförmigen Dachkonstruktion.
Die Haltestellen der Barmer Strecke erhielten leichtere, material- und kostensparende Kragdächer, die lediglich die Bahnsteige überdachten, nicht aber die Tragkonstruktion der Bahnanlage. Die Haltestellen Rathausbrücke, heute Alter Markt, und Werther Brücke erhielten wieder eine bogenförmige Überdachung. Der Betriebsbahnhof Oberbarmen, wie auch der Endbahnhof Vohwinkel endeten mit einer niveaugleichen Rückkehrschleife und Weichenanlage. In Vohwinkel schlossen sich die Wagenhalle und eine Betriebswerkstatt für die Schwebebahnwagen an. Der Bau der Haltestellen und Bahnhöfe aus Eisenkonstruktion ließ eine Vielzahl von Konstruktionsmöglichkeiten zu. Besonders bemerkenswert sind/waren die zahlreichen unterschiedlichen Ausbildungen und Gestaltungen der Zugangsbereiche und Treppenbauten.

Bomben zerstörten große Teile der Schwebebahn - hier 1943


Der Krieg und die 1943, 1944 und 1945 erzielten Bombentreffer beschädigten einige Stationen stark, andere ganz. So musste man die ausgebrannten Stationen Alexanderbrücke und Kluse zunächst vollständig demontieren. Zwischenzeitlich existieren wieder alle 20 Bahnhöfe, die nun im Rahmen des Ausbaues restauriert oder komplett neu aufgebaut werden.

Der Gestaltung der Haltestellen wird im Zuge des Ausbaues besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Äußerlich werden sich die Haltestellen nach dem Ausbau nicht wesentlich anders präsentieren. Die Gestaltung des inneren Bereiches der Haltestellen soll jedoch mindestens Stadtbahnstandard erreichen.
Alle Haltestellen üben erheblichen Einfluss auf die Konstruktion und das Betriebskonzept des Schwebebahngerüstes aus. Da die Haltestellen am Gerüst aufgehängt sind, ist für den Austausch der Brücken und Stützen eine vollständige Demontage der Haltestellen erforderlich. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit werden nur an drei denkmalgeschützten Haltestellen alte Bauteile unter Berücksichtigung statischer Erfordernisse verwendet.

Folgende Maßnahmen werden insbesondere innerhalb der Haltestellen vorgenommen:

• behindertengerechte Zugänge und Aufzüge
• Verbreiterung der Zugangsanlagen, Warteflächen
• sicherere und komfortablere Gestaltung


Zu diesem Thema existiert eine Broschüre, die Sie hier downloaden können.